Ikarus 55

Baujahr 1966 2012-08-31 theme fleischers4
Sitzplätze 38 u.a. an Clubtischen
Beschriftung Böhme`s Gesellschaftsfahrten
Ausstattung Heizung/Doppelglasfenster
Leistung 190 PS
Maße Länge 11,40 m
Breite 2,50 m
Höhe 2,90 m
Preis 162,- € / Stunde
zzgl. An- und Abfahrt
 

Der Preis beinhaltet Fahrer, Kraftstoff und MwSt.

Einsatz März - Oktober

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Oldtimerbus Ikarus 55 Oldtimerbus Ikarus 55 Oldtimerbus Ikarus 55 Oldtimerbus Ikarus 55                       

 

         

 ... unterwegs mit dem IKARUS 55

 

Wissenswertes

Der IKARUS 55 ist ein Omnibus des ungarischen Busherstellers IKARUS. Im Jahr 1954 erstmals vorgestellt, wurde er von 1955 bis 1973 produziert.

Aus dem 1952 vorgestellten Linienbus IKARUS 66 mit selbsttragendem Aufbau wurde der Ikarus 55 als Reise- und Überlandbus mit einer für damalige Verhältnisse komfortablen Ausstattung entwickelt. Als Antriebseinheit kam ein wassergekühlter sechszylindriger Wirbelkammer-Dieselmotor vom Typ D-614 des ungarischen Herstellers Csepel mit einem Hubraum von 8275 cm3 zusammen mit einem manuell zu schaltenden, teilsynchronisierten 5-Gang-Getriebe zum Einsatz. Der Motor gab eine Leistung von 107 kW (145 PS) ab. Er war stehend im Heck angeordnet und trieb über eine Einscheibentrockenkupplung, das Getriebe und ein Außenplanetengetriebe die Hinterachse des Fahrzeugs an. Mit dieser Antriebseinheit erreichte der Bus je nach Übersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von 78–98 km/h.

Am Fahrwerk kamen blattgefederte Starrachsen mit Teleskop-Stoßdämpfern zum Einsatz. Bei einem Leergewicht von 9,5 t betrug das zulässige Gesamtgewicht 14,9 t. Die pneumatische Bremse wirkte auf alle Räder und wurde durch eine mechanische Feststellbremse ergänzt.

Der Fahrgastraum bot je nach Ausführung Platz für 32 bis 44 Sitzplätze. Die beiden handbetätigten Fahrgasttüren waren wie die Fahrertür nach außen aufschlagend. Die hintere Tür war entweder vor oder hinter der Hinterachse angeordnet, die vordere Tür im vorderen Überhang. Der Bus besaß eine zweiteilige Panoramawindschutzscheibe sowie meistens eine Dachrandverglasung und/oder einen Dachgepäckträger. Die Positionsleuchten waren in kleinen Flossen am Dach des Fahrzeuges angeordnet. Der Motorraum befand sich – durch eine Wand mit Fenster vom Fahrgastraum getrennt − hinter diesem und war durch zwei große – zu beiden Seiten weit öffnenden – Klapptüren im Heck zugänglich. Insgesamt ergab sich ein den damaligen Vorstellungen von Aerodynamikentsprechendes Erscheinungsbild, das durch Stilelemente des Fahrzeugdesigns der 1950er Jahre – Panoramafenster und Flossen – betont wurde. Bei einigen speziell ausgerüsteten Bussen besaß ein Teil der Sitzplätze Klapptischchen und Tischlampen.

Die DDR importierte diesen Bustyp ab 1956. Zusammen mit den Ikarus 66 wurden weit über 8000 Fahrzeuge nach Deutschland geliefert, von denen im September 1988 noch 717 Ikarus 55 existierten. Wegen des ausladenden Hecks und des etwas gurgelnden, lauten Motorgeräuschs wurden die Busse vom Volksmund in der DDR „Zigarre“ oder „Rakete“ genannt.


Quelle: Wikipedia